Die Geschichte von Castiglione und der Insel Ischia
Ischia ist eine Vulkaninsel im Herzen des Golfs von Neapel und seit Jahrhunderten bekannt für ihr Thermalwasser, ihr mildes Klima und die enge Verbindung zwischen Natur und Wohlbefinden.
Genau hier, zwischen Meer, Thermalquellen und mediterraner Vegetation, entstand die Geschichte des Parco Termale Castiglione: ein Ort, an dem Wellness seit 1977 auf das Meer trifft.
Die Insel der Thermalquellen
Schon seit der Antike ist Ischia für die wohltuenden Eigenschaften seines Thermalwassers bekannt. Bereits die alten Griechen reisten auf die Insel, um Körper und Geist dank der natürlichen, vulkanisch gespeisten Quellen zu regenerieren.
Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich Ischia zu einem der bedeutendsten Thermalziele des Mittelmeerraums und wird bis heute für die natürliche Heilkraft seines Wassers, die wunderschöne Landschaft und den ruhigen Rhythmus des Insellebens geschätzt.
Die Thermalwässer Ischias werden traditionell zur Muskelentspannung, zur Förderung des Gelenkwohls und zur Wiederherstellung des körperlichen und seelischen Gleichgewichts genutzt.
Die Entstehung von Castiglione
Die Geschichte von Castiglione reicht bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts zurück und ist eng mit der Baronin Marie Ursula von Stohrer verbunden, die 1902 in Berlin geboren wurde.
Während langer Aufenthalte im Mittelmeerraum mit ihrem Ehemann Eberhard von Stohrer, einem deutschen Diplomaten, entstand der Wunsch, ein Haus am Meer an einem Ort zu errichten, an dem Natur und Wohlbefinden harmonisch miteinander verbunden sind.
Die Wahl fiel auf Ischia und das Anwesen Castiglione in Casamicciola Terme, fasziniert von den außergewöhnlichen Thermalquellen und der wilden Schönheit der Landschaft.
1940 begann der Bau der von viel Grün umgebenen Residenz, die 1942 fertiggestellt wurde. Nach dem Krieg kehrte die Baronin dauerhaft nach Ischia zurück und widmete sich der Aufwertung der antiken Thermalquellen von Castiglione, die bereits von Autoren wie Plinius dem Jüngeren, Strabon und Giulio Iasolino erwähnt wurden.
Vom Traum der Baronin zum Thermalpark
Dank des Beitrags von Dr. Walde und seines Sohnes Berthold, die zu den Visionären der großen Thermalparks der Insel gehörten, entstand in den 1970er Jahren der Parco Termale Castiglione.
Von Anfang an wurde der Park im Einklang mit der umliegenden Natur gestaltet: Thermalbecken, Panoramaterrassen und Wellnesswege fügen sich harmonisch in die mediterrane Landschaft mit Pinien, Palmen und subtropischen Blumen ein und bieten einen Blick auf das kristallklare Wasser der privaten Bucht.
Bis heute bewahrt Castiglione die authentische Atmosphäre einer „Insel auf der Insel“, in der das Thermalwasser weiterhin im Mittelpunkt eines Erlebnisses voller Entspannung und Regeneration steht.
Heute empfängt der Parco Termale Castiglione Gäste aus aller Welt mit panoramischen Thermalpools, Wellnessbereichen, Meerzugang, Restaurants und ruhigen Grünanlagen.
Ein Ort, an dem man die authentischste Seite Ischias erleben kann – zwischen Thermalwasser, Natur und mediterraner Gastfreundschaft.
Ischia Heute
Neben seinem Thermalangebot bietet Ischia vulkanische Landschaften, malerische Küstenorte, historische Weinberge und berühmte Sehenswürdigkeiten wie das Aragonese Castle, die La Mortella Gardens sowie das Villa Arbusto Archaeological Museum.
Die Insel ist von Neapel und Pozzuoli aus das ganze Jahr über bequem mit Fähren und Schnellbooten erreichbar.


